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Lustige Gedichte

Acht lustige Gedichte sind's auf dieser Seite. Ein versetzter Liebhaber macht den Anfang. Mit der wichtigsten Nebensache der Welt befasst sich Gedicht Nummer zwei. Um gute Erziehung geht's bei der Sommeridylle. Auf altmodische Höflichkeit setzt Gedicht Nummer fünf. Kurz und knapp sollen die lustigen Gedichte Nummer sechs und sieben an miesen Tagen etwas aufheitern. Die polizeiliche Ampelbelehrung ist ein Gedicht für KInder, das für Kinder wahrscheinlich ungeeignet ist. Den Schlusspunkt setzt ein verunglückter Anbaggerversuch zu Neujahr.

Freunde des Schwarzen Humors folgen bitte dem Link in den Abgrund.

Bitterliche Klage eines Liebhabers

Ich saß am Telefönchen
Doch kam kein einz'ges Tönchen
Um acht!

Ich saß am Telefönchen
Doch kam kein einz'ges Tönchen
Um neun!

Und ich saß am Telefönchen
Und es kam kein einz'ges Tönchen
Um zehn!

Wie bitteschön
Soll ich das verstehn?

War ich am falschen Örtchen für ein Wörtchen?
Sind deine Gefühlchen am Verkühlchen?
Oder ist unser Liebchen am Verstiebchen?

Ach! Mein Herzchen ist am Schmerzchen
Und ich sitz am Telefönchen
Und ich wart auf ein einz'ges Tönchen
Von dir!

 

Der Ehrentreffer

Ein Ball ganz stille & friedlich,
der thronte rund & nicht niedlich
auf dem Elfmeterpunkt.

Ein Spieler machte sich bereit,
das Rund ganz ohne jeden Streit
ins Eckige zu befördern.

Er nahm 'nen Anlauf noch und noch,
verzögert' kurz vorm Balle doch,
um den Torhüter zu verladen.

Trotzdem schoss er mit viel Furor,
so dass der Ball sich ein-, zwei-, dreimal teilte
und achtmal flog hinein ins Tor.

Acht Tore mit nur einem Streich,
er schimpfte sich Prinz, er hieße Scheich,
das hatte keiner je erreicht!

Und auch noch heute schwärmen viele Leute
von diesem Spiel und diesen Toren,
als Holstein Kiel mit 8 zu 9 verloren.

Mehr komische Gedichte zum Fußball hat der Lyrikmond.


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Sommeridylle

Ich bin der Rasenmähermann
Ich bin der Rasenmähermann
Ich mach den Rasenmäher an,
weil ich die Stille –
nicht ertragen kann

Am Samstagnachmittag ist schier nichts los
Wo sind die Nachbarn, wo die Autos bloß?
Die Stille wächst und wächst erstickend groß
Ich muss es tun, ich lass den Rasenmäher los

Der Rasenmäher bringt den Krach
zurück und säbelt Halme flach,
er hält die Stille schön in Schach –
Nur warum wirft der Nachbar
mit Dreck vom Dach?

 

Rendezvous mit du

Was hieltst denn du
von ’nem Rendezvous
nur ich und du
und deine Tante,
die Überspannte
und die wegrannte,
als ich bekannte:
Ich liebe du?

 

Saugst du an des Trübsinns Zitze ...

Saugst du an des Trübsinns Zitze
Steck den Kopf in die Sofaritze
Dann ist das Leben einfach spitze
Iss dazu noch 'ne Banane
Das wird dann des Häubchens Sahne

 

Wenn Tage sind wie Ziegen ...

Wenn Tage sind wie Ziegen,
Im Wege dir nur liegen,
Dann lass sie einfach fliegen.
Jedoch sind sie wie Geigen
Und woll'n dir Schönes zeigen,
Dann lass den Drachen steigen.

 

Polizeiliche Ampel-Belehrung

(empfohlen für Kinder unter 10 Jahren)

Hey du da! Komm zurück
Das ist ein starkes Stück
Eh ich die Waffe zück
Belehr ich dich zum Glück

Ich hab genau geseht
Wie du bei Rot gegeht
Wenns Auto dich überfäht
Dann ist zu früh zu spät

Sei lieber nicht so kühn
Und warte auf das Grün
Dann gehe ohne Mühn
Unds Leben ist lang und schün.

 

Raketenliebe

Frohes neues Jahr!
Werden wir ein Paar?
Wär’s nicht wunderbar,
du mein schöner Star?

Bin ich dir zu schnell?
Mein’s jedoch reell,
schieß wie Wilhelm Tell
auf das Bärenfell.

Du sagst lieber nein?
Wer ist hier ein Schwein?
Bist nur schöner Schein.
Au, das war mein Bein.

Schlägst noch ins Gesicht,
was wohl Bände spricht.
Nun ist’s meine Pflicht,
kommst in dies Gedicht:
Anna Sophie Licht.

 


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